Vier Mitarbeitende erzählen von ihren Eindrücken

Das Video zeigt, wie die neuen FINK-Züge auf jene Menschen wirken, die künftig täglich mit ihnen arbeiten werden. Eine Lokführerin, der Leiter Betriebsinstandhaltung, eine Teamleiterin Zugpersonal und ein Lokführer berichten von ihren Eindrücken direkt aus den Produktionshallen von Stadler Rail. Zwischen nahezu fertigen Fahrzeugen und laufender Produktion erzählen sie, was sie besonders beeindruckt hat und worauf sie sich mit Blick auf die neuen Züge freuen.

Nachfolgender Inhalt ist allenfalls nicht barrierefrei.

Sieben FINKen gleichzeitig in Produktion

Während des Besuchs standen gleich sieben Fahrzeuge des neuen Zugtyps FINK in unterschiedlichen Produktionsphasen in den Werkhallen. Besonders eindrücklich: Der erste FINK ist bereits nahezu fertiggestellt und wird schon bald zur Zentralbahn überführt.

Auch die weiteren Fahrzeuge zeigen, wie weit die Arbeiten bereits fortgeschritten sind. Die Züge zwei und drei werden aktuell statisch getestet, während sich die FINKen vier bis sechs in der Endmontage befinden. Beim siebten Fahrzeug wurde der Wagenkasten gerade geschweisst und lackiert.

Die Besucher:innen erhielten dadurch einen seltenen und sehr direkten Einblick in die verschiedenen Etappen des Fahrzeugbaus: Vom rohen Wagenkasten bis zum nahezu einsatzbereiten Zug.

Technik, Emotionen und viele Fragen

Im Rahmen geführter Rundgänge konnten die Mitarbeitenden nicht nur die Produktion hautnah erleben, sondern auch Fragen stellen und mit Fachpersonen von Stadler Rail ins Gespräch kommen. Viele nutzten die Gelegenheit, um mehr über die Technik, die Ausstattung oder die zukünftigen Einsatzgebiete der neuen Fahrzeuge zu erfahren.

Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Handarbeit, Präzision und Koordination hinter einem modernen Zug steckt. Die Grösse des Werks in Bussnang und die komplexen Produktionsabläufe sorgten bei vielen Gästen für Staunen.

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Zentralbahn

Mit den neuen FINK-Zügen modernisiert die Zentralbahn ihre Flotte umfassend. Ab 2026 werden schrittweise zehn Fahrzeuge in Betrieb genommen. Sie unter anderem für den Halbstundentakt, der ab Dezember 2026 zwischen Luzern und Engelberg eingeführt wird, eingesetzt.

Die neuen Züge bieten mehr Komfort, zusätzliche Kapazitäten und eine höhere Zuverlässigkeit im Betrieb. Damit reagiert die Zentralbahn auf die steigende Nachfrage und entwickelt ihr Angebot gezielt weiter.

Ein besonderer Tag für Gross und Klein

Neben den technischen Eindrücken stand vor allem auch das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Dass Mitarbeitende ihre Angehörigen mitbringen konnten, machte den Anlass zu etwas Besonderem. Für viele Kinder und teilweise auch für Erwachsene war es das erste Mal, einen Zug nicht am Bahnhof, sondern mitten in der Produktion zu sehen.

Die Begeisterung war entsprechend gross und die Vorfreude auf die ersten Fahrten mit den neuen FINK-Zügen ebenfalls.