Die Zentralbahn verzeichnet – mit Ausnahme des Jahres 2020 – jährlich steigende Gästezahlen. Um der steigenden Nachfrage nach zusätzlichen Kapazitäten gerecht zu werden, wird das Angebot gezielt ausgebaut. Die Doppelspur Staldifeld in Oberdorf, Kanton Nidwalden, ist Teil dieses Angebotsausbaus im Rahmen des Ausbauschritts 2035 (AS2035). Der rund 800 Meter lange Doppelspurabschnitt im Gebiet Staldifeld zwischen Stans und Dallenwil ist die Voraussetzung dafür, dass ab Dezember 2026 zwischen Luzern und Engelberg der Halbstundentakt eingeführt werden kann.  

Plangenehmigung eingetroffen 

Bauten und Anlagen im Bereich Eisenbahn, Tram, Trolleybus, Seilbahn und Schifffahrt brauchen eine Plangenehmigung des Bundesamts für Verkehr (BAV). Dies entspricht einer Baubewilligung. Die Plangenehmigungsverfügung (PGVf) für den Bau der Doppelspur Staldifeld ist am 28. Januar 2026 eingetroffen. Somit erlangte die PGVf am 28. Februar 2026 Rechtskraft.  
Die Arbeitsvorbereitungen laufen, um mit den Vorarbeiten Ende März 2026 beginnen zu können.  

Weitere Projekte im Herbst 2026

Neben der Doppelspur Staldifeld werden im Herbst 2026 weitere Bauarbeiten zwischen Stansstad und Engelberg ausgeführt. Unter anderem werden die Gerbibrücke über die A2 saniert und das Trassee Feld in Oberdorf erneuert. Zudem wird der Tunnel Engelberg teilsaniert und in der Bodenkurve Engelberg werden die Stütz- und Schutzbauten instandgesetzt.  
Die Strecke Stansstad–Engelberg ist vom 7. September bis zum 18. Oktober 2026 gesperrt. Der Abschnitt Wolfenschiessen–Engelberg bleibt bis zum 1. November 2026 gesperrt. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse. 

Informationen

Stephan Simioni

Leiter Infrastruktur

+41 79 823 74 89

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