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Morgenstimmung bei der Cholhütte

#rauszeit: Hin und weg draussen.

Die wöchentliche Dosis Abenteuer-Inspiration.

Fernab von Touristenströmen und Massenveranstaltungen erkunden wir gemeinsam das Paradies vor der Haustüre. Die nachfolgenden Tipps aus dem Einzugsgebiet der Zentralbahn finden Sie auch auf unseren Social Media Kanälen Facebook und Instagram.
 

Die Tipps.

Planen Sie ihre Anreise mit dem digitalen Fahrplan der SBB.

 

Kleine Melchaaschlucht

Mit der Zentralbahn bis nach Giswil fahren. Vom Bahnhof geht es zu Fuss los in Richtung Sachseln. Nach dem Überqueren der kleinen Melchaa startet der Wanderweg durch den Wald und führt auf den Aussichtspunkt Melchaadossen. Nach einem weiteren kurzen Aufstieg mündet der Wanderweg ins Tobelsträsschen. Anschliessend verläuft dieser an der rauschenden kleinen Melchaa entlang, hoch bis zum Rindenhüttli auf 977 m ü. M. Auf demselben Weg geht es zurück nach Giswil. 

Dauer Fussweg: ca. 3.5 h, Länge: ca. 10.9 km

Weitere Infos zur Wanderung: www.obwalden-tourismus.ch/de/detail/poitype/outdooractivetour/poi/kleine-melchaaschlucht

 

Engelhörner

Mit der Zentralbahn bis Meiringen und dem Postauto bis Rosenlaui, Gletscherschlucht fahren. Die Wanderung beginnt bei der Gletscherschlucht Rosenlaui. Oberhalb der Schlucht führt der Weg über eine Alp Richtung Engelhornhütte. Von der Hütte über die Rychenbachalp endet die wildromantische Wanderung beim Restaurant Chaltenbrunnen. Mit dem Postauto geht es wieder zurück bis nach Meiringen.

Dauer Fussweg: ca. 3,5h, Länge: ca. 8,5km

Weitere Infos zur Wanderung: www.bergwelten.com 

 

Risetenstock

Mit der Zentralbahn bis nach Alpnachstad fahren. Von dort mit der steilsten Zahnradbahn der Welt auf Pilatus Kulm fahren. Nach dem ersten genussvollen Ausblick auf den Vierwaldstättersee und die Zentralschweiz die Gratwanderung zum Tommlishorn, über das Widderfeld bis zum Risetenstock unter die Füsse nehmen. Absteigen in Richtung Bushaltestelle Gfellen und mit dem Bus nach Entlebuch. Von dort mit dem Zug zurück nach Luzern.

Dauer Fussweg: ca. 6h, Länge: ca. 13,2km

Weitere Infos zur Wanderung: www.bergwelten.com

Achtung: Zum Teil ausgesetzte Stellen, die Schwindelfreiheit verlangen.

 

Melchsee Frutt

Mit der zentralbahn bis nach Sarnen fahren. Von dort mit dem Bus via Kerns durchs Melchtal auf die Stöckalp. Von dort zu Fuss auf die Melchsee Frutt wandern, oder ganz entspannt mit der Bergbahn die Höhenmeter überwinden. Auf dem Weg und dem Hochplateau den Blick auf den Brünighaupt (im Bild) geniessen und die Füsse ins Wasser strecken. 

Dauer Fussweg hin und zurück ohne Pause: ca. 4h 15min, Länge: ca. 11km

Weitere Infos zur Wanderung Stöckalp–Melchsee Frutt gibt's hier.

Und weitere Wanderideen auf der Melchsee Frutt gibt's hier.

 

Buochserhorn

Mit der zentralbahn bis nach Stans fahren. Von dort mit Bus Nr. 311 bis nach Buochs Post weiterreisen. Ab Buochs Post geht es zu Fuss weiter. Nach der Autobahnunterführung startet der Aufstieg aufs Buochserhorn. Immer den gelben Wegweisern mit der Route Nr. 570 (Nidwaldner Zentrumsweg) folgen. Auf dem Buochserhorn besteht die Möglichkeit, auf gleichem Weg zurück zu gehen, oder via Bleikigrat nach Niederrickenbach weiterzuwandern und dort mit der Luftseilbahn bis Niederrickenbach Station zu fahren. Ab da fährt wieder die zentralbahn. 

Dauer Fussweg ohne Pause: ca. 4h 30min, Länge: ca. 11km

Weitere Infos gibt es hier

 

Dundelegg

Mit der Zentralbahn bis nach Lungern fahren. Vom Bahnhof zu Fuss zur Talstation der Luftseilbahn. Mit der Gondel auf den Turren. Die Rundwanderung beginnt mit einem kurzen Abstieg und einem etwas längeren Aufstieg zur Dundelegg. Weiter geht die Wanderung in Richtung Mändli und Biet bis auf den Höch Gummen – was für eine Aussicht! Über Schönbüel und Alp Breitenfeld führt der Weg schliesslich zurück auf den Turren. Mit der Gondel runter und dem Zug zurück.

Dauer Fussweg ohne Pause: ca. 4h , Länge: ca. 10 km

Weitere Infos gibt es hier.

 

Rotzburg

Mit dem Zug bis Stansstad, ab dort mit dem Postauto bis zur Abzweigung Rotzloch oder zu Fuss dem See entlang in Richtung Rotzloch laufen. Bei der Stein AG auf den Wanderweg abzweigen, der durch die Rotzschlucht führt. Dem Wanderweg folgen bis zur Burgruine auf dem Rotzberg. Auf gleichem Weg zurück

Dauer Fussweg ohne Pause: ca. 2h, Länge: ca. 6,2km

Weitere Infos gibt es hier.

 

Rugghubelhütte

Mit dem Zug bis nach Engelberg. Von dort zu Fuss oder mit dem Bus zur Talstation der Luftseilbahn Engelberg-Ristis. Ab der Bergstation dem Alpsträsschen folgend zur Rigidalalp wandern. Via Holzhirmi vorbei am Teufelstein zur Planggenalp und in gemächlicher Steigung über das Stäge-Egg und vorbei am Nonnen-Seeli bis zur Rugghubelhütte. Auf gleichem Weg zurück.

Dauer Fussweg hin und zurück ohne Pause: ca. 5h, Länge: ca. 11,2km

Informationen zu dieser und weiteren Routen gibt es auf der Webseite der Hütte.

 

Gratwanderung Obwaldner Höhenweg

Mit dem Zug nach Brienz. Ab dort mit der Brienz-Rothorn-Dampfbahn aufs Rothorn. Via Eiseesattel folgt man dem Wanderweg runter zum Eisee bis hin zum Gegenanstieg in Richtung Arnihaaggen. Auf dem Gratweg angekommen, folgt man dem Wegweiser nach Zwischengrat und Höch Gumme zur Weggabelung Gibel. Die Wanderung führt ab Gibel auf dem Obwaldner Höhenweg weiter abwärts über den Grat Scheidegg zum Tüfengrat, wo der Aufstieg auf das Wilerhorn beginnt. Beim Wilerhorn verlässt man den Grat und geht über einen schmalen Steig in Serpentinen südlich abwärts über Oberberg, Wilder Vorsess, Schäri zum Brünnigpass. Ab dort mit dem Zug retour.

Dauer Fussweg ohne Pause: ca. 4h 20min, Länge: ca. 11,9km
Achtung: Schwierigkeitsgrad T5 bis T6!

Weitere Infos gibt es hier.

 

Bleikigrat

Mit dem Zug bis zur Niederrickenbach Station. Ab dort mit der Bergbahn nach Niederrickenbach. Vom Dorfplatz der Strasse folgen bis zum Rastplatz beim Wasserreservoir. Ab dort via Bergwald zur Alpkäserei Bleiki dem Wanderweg folgen. Ab der Alpkäserei führt der Weg via den Bleikigrat aufs Buochserhorn. Für den Abstieg vom Gipfel via Alp Aarhölzli, Müllerboden und Gibel nach Niederrickenbach zurück. 

Dauer Fussweg ohne Pause: ca. 3h 45min, Länge: ca. 8km

Weitere Infos gibt es hier.

 

Älggialp

Mit dem Zug bis nach Sarnen, ab dort mit dem Postauto zur Stöckalp und der Bahn auf Melchsee-Frutt. Ab Melchsee-Frutt startet die Wanderung zum Blausee via Aplgschütz. Der Abstieg vom Abgschütz führt entlang dem anspruchsvollen, jedoch gut gesicherten Bergweg bis zum Seefeldsee und weiter zur Älggialp. Zurück geht es bergwärts zur Bachegg, weiter zum Weiler Innenbach und über die Alp Stepfen bis zur Stöckalp.

Dauer Fussweg ohne Pause: ca. 5h 45min, Länge: ca. 14,4km

Weitere Infos gibt es bei Obwalden Tourismus.

 

Cholhütte

Mit dem Zug bis nach Horw fahren. Von dort folgt man den Strassen Sternenried und Grisigenstrasse bis zum Spitz. Ab Spitz führt die alte Schwendelbergstrasse bis zum Restaurant Schwendelberg. Der Buholzerschwendistrasse folgen, bis die Cholhütte erreicht wird. Der gleiche Weg führt wieder zurück an den Bahnhof Horw. 

Dauer Fussweg hin und zurück ohne Pause: ca. 2h 30min, Länge: ca. 7km

Verhalten in der Natur.

Bitte beachten Sie beim Besuchen unserer Geheimtipps nachfolgende Regeln des SAC zum Verhalten in der Natur. So werden die Flora und Fauna nicht gestört und beschädigt.

1. Beachten Sie Einschränkungen 
Beachten Sie Informationstafeln zu Schutzgebieten.

2. Benutzen Sie bestehende Wege und Routen
Damit schonen Sie sensible Lebensräume für Pflanzen und Wildtiere. Respektieren Sie Privatland und schliessen Sie Weidegatter.

3. Fotografieren Sie Blumen, statt sie zu pflücken
Pflanzen sehen in der freien Natur am schönsten aus. Sammeln Sie Beeren und Pilze massvoll und halten Sie sich an Schontage.

4. Halten Sie die Umwelt sauber
Nehmen Sie Abfall wieder mit ins Tal. Halten Sie für die Notdurft gebührend Abstand zu Gewässern, decken Sie Exkremente und Toilettenpapier zu (z.B. mit Steinen). Papiertaschentücher oder gar Feuchttücher sind wegen der langen Verrottungsdauer ungeeignet.

5. Benutzen Sie bestehende Feuerstellen
Jede neue Feuerstelle zerstört Vegetation und Boden für Jahre. Beachten Sie auch die aktuelle Waldbrandgefahr.

6. Führen Sie Ihren Hund an der Leine, insbesondere im Wald
Wildtiere flüchten vor freilaufenden Hunden und werden häufig von ihnen gejagt. Das bedeutet viel Stress für die Wildtiere.