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Frühlingswald

Plätschern, rascheln, zwitschern.

Der Frühling erwacht.

Ja! – Endlich ist es so weit, die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Dieses Jahr ist die Sehnsucht rauszugehen und die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, besonders gross. Wir haben ein paar unserer Lieblingsaktivitäten zusammengestellt. 

Frühlingshafte Inspirationen.

Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, aber eins haben sie alle gemein: draussen, an der sanften Frühlingssonne. 

 

Wasserspaziergang.

Bei einem Wasserspaziergang lässt sich das Frühlingserwachen bei artenreichen Pflanzen und Sträucher besonders schön betrachten, während dem das Schmelzwasser den Winter fortschwemmt. 

z.B. Auf der gemütlichen Wanderung entlang des Aawassers zwischen Dallenwil und Buochs. Beim Hostettenwehr und Schützenhaus in Oberdorf lassen sich coole «Steimandli» bauen. 

 

Krokussteppich bestaunen.

Mit ihren kleinen, kräftigen Farbtupfer sind Krokusse eine wahre Augenweide und zeigen den Frühling von einer seinen schönsten Seite. Das perfekte Fotosujet.

Die wilden Krokusse wachsen hauptsächlich an halbschattigen oder sonnigen Stellen und lieben den sandigen und durchlässigen, aber keinesfalls staunassen Boden. 

Zum Beispiel auf der Musenalp ob Niederrickenbach lässt sich ein herrliches Blütenmeer von fliederfarbenen, weissen und blauen Krokussen bestaunen. Der farbenprächtige Krokussteppich zeigt sich hier von seiner schönsten Seite - ein kleines Wunder der Natur!

 

Bärlauch sammeln. 

Einer der ersten, kulinarischen Frühlingsboten ist der Bärlauch. Das gesunde Knoblauchgewächs erfüllt unsere heimischen Wälder mit seinem würzigen Geruch. Also beim Spaziergang immer der Nase nach. Was gibt es schöneres, als nach einem ausgiebigen Frühlingspaziergang Pasta mit selbergemachten Bärlauchpesto zu geniessen. 

Achtung: Verwechslungsgefahr.
Beim Sammeln gilt es genau hinzuschauen, sonst kann ein giftiger Doppelgänger, das Maiglöckchen oder die Herbstzeitlose, im Korb landen. Beide lassen sich von dem leckeren Frühlingskraut nur durch Kleinigkeiten unterscheiden. Während beim Bärlauch jedes Blatt an einem eigenen, dünnen Stiel aus der Erde spriesst, wachsen die Blätter der Herbstzeitlose ohne Stiele direkt aus dem Boden. Maiglöckchen wachsen dagegen paarweise am Stängel. Ausserdem glänzen ihre Blätter an der Unterseite, beim Bärlauch sind sie matt. Ein weiterer Anhaltspunkt ist natürlich der Duft der Blätter. Zerreibt man Bärlauch zwischen den Händen, entfaltet sich der charakteristische Knoblauchduft. 

 

Wurst bräteln.

Raus in die Natur, ein Feuer machen und Wurst bräteln – eine wunderbare Art den Frühling kulinarisch zu geniessen. Nirgends schmeckt eine Wurst besser, als am «Stäcken» gebraten in der freien Natur. Mit diesen 13 Tipps, kann nichts schief gehen beim Bräteln.

Etwas besser schmeckt die Wurst noch mit einer herrlichen Aussicht: Zum Beispiel auf dem Picknickplatz in Oberschwanden mit einer atemberaubenden Sicht über den Brienzersee bis nach Interlaken. Einer der wohl am schönsten gelegenen Picknickplätze im Berner Oberland.

Mit der Zentralbahn bis Brienz, von da mit dem Bus bis nach Oberschwanden (Linie Brienz – Ballenberg). Ab da sind es nur noch ca. 100m zum modernen Picknickplatz.

 

Frühlingswandern.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen sollte man auch die Wanderschuhe aus dem Keller nehmen und sich und seinem Körper mit einer Wanderung etwas Gutes tun. 
Frühlingswandern ist nämlich etwas Wundervolles. Der Schnee liegt noch tief und bietet mit Frühlingsblumen wunderbare Aussichten. Die Wanderwege sind zum grössten Teil noch leer und es herrschen perfekte Temperaturen zum Wandern. 

Eine perfekte Frühlingwanderung ist zum Beispiel die Brünig Wanderung von der Haltestelle Brünig-Hasliberg nach Lungern. Es ist eine gemütliche Wanderung, welche sogar kinderwagentauglich ist. 

 

Flanieren am See. 

Am Wasser entlang Schlendern, in die Berge schauen und auf dem Gesicht die warmen Frühlingssonnenstrahlen geniessen. Wo kann man die Energiereserven besser auftanken?
Herrlich schön lässt es sich um die Horwer Halbinsel spazieren oder radeln. Viele Bänkli laden zum Verweilen ein. Mit dem Zug nach Luzern, Luzern-Allmend Messe, Kriens Mattenhof oder Horw und von dort per nextbike zur Horwer Halbinsel. Hier noch eine Idee für eine ausgedehntere Velotour um die Halbinsel.

 

Familienspass im Wald. 

Der Wald ist der beste Abenteuerspielplatz für die Kids. Hier kann die Kreativität sich entfalten und hier lenkt nichts vom Spielen ab. Über Wurzeln springen, auf Baumstämme balancieren, Stöcke sammeln, Tiere beobachten oder dem Vogelkonzert lauschen. Am schönsten ist es im Wald sicherlich im Frühling, wenn die Natur auch dort zu neuem Leben erwacht.

Ein besonderer Erlebnisparcours bietet der Kernwald, der Grenzwald zwischen Ob- und Nidwalden. Dank seiner Einmaligkeit zählt der Kernwald zu den Landschaften mit nationaler Bedeutung. Auf den gut markierten Wegen trifft man immer wieder auf einen Chärwaldräuber, der seine eigene Geschichte erzählt. Auf den beigestellten Infotafeln erfährt man Allerlei Interessantes zur Geschichte, wie auch zu Gepflogenheiten aus alten Zeiten.

Der Erlebnisparcours startet beim Chabisstein, ist mit dem Postauto von Sarnen und Sarnen erreichbar und befindet sich in der Nähe vom Tierheim Paradiesli an der Kernserstrasse zwischen Ennetmoos und Kerns.