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Luzern Bahnhof von oben

Doppelspur Bahnhof Luzern.

Um die in Zukunft steigende Nachfrage im Entwicklungsgebiet Luzern Süd abzudecken, ist im Angebot der Zentralbahn ab Dezember 2021 eine neue S-Bahnlinie Luzern–Horw (S41) vorgesehen. Voraussetzung für die S41 ist eine Doppelspur im Bahnhof Luzern zwischen Langensandbrücke und Bahnhofperron der Zentralbahn. Die Kundinnen und Kunden der Zentralbahn und der SBB im Einzugsgebiet des Knotens Luzern profitieren durch diesen Ausbau von einem besseren Angebot und einer erhöhten Pünktlichkeit.
Das Bewilligungsverfahren wurde abgeschlossen und die Verfügung ist rechtskräftig.
Somit können die Bauarbeiten mit den ersten Installationen ab Mitte Oktober 2020 starten, ab Mitte November 2020 folgen die Rück- und Abbauarbeiten.
Gleichzeitig wird in einem separaten Projekt die elektrische Speisung der SBB und der Zentralbahn verbessert. Durch die künftig redundant gespiesenen Sektoren verbessert sich die Qualität der Stromversorgung. Die Hauptarbeiten finden am 7. und 8. November 2020 statt. An diesem Wochenende wird der Bahnhof Luzern für den Bahnverkehr gesperrt. Dies führt zu  Änderungen im Fahrplan der SBB und der Zentralbahn. Detaillierte Informationen bezüglich der Fahrplanänderungen folgen im Herbst 2020.

Informationen zum Ersatz der Bahnstromanlage finden Sie hier.
 

Die bevorstehenden Arbeiten.

  • Ausbau des einspurigen Abschnitts der Zentralbahn zur durchgehenden Doppelspur inkl. Unterbau/Entwässerung
  • Umfangreiche Anpassungen an der Meterspur und Normalspur (SBB)
  • Abbruch 4 km und Neubau 2 km Gleise
  • Anpassung der Perronkanten aufgrund neuer Gleislage der Zentralbahn im Bahnhof Luzern (Gleise 14, 15 und 16)
  • Anpassung bestehendes Stellwerk
  • Anpassung Fahrleitung, Kabelanlagen, Sicherungsanlagen
  • Verschiedene Arbeiten zur Verkürzung der Zugfolgezeiten
  • Erneuerung Hallengleise Zentralbahn im Bahnhof Luzern (koordiniertes Projekt)

 

Übersichtsplan.

Übersichtsplan Bahnhof Luzern

Bauablauf.

Zeitstrahl des Bauablaufs

Kosten.

Die Kosten betragen rund 72 Millionen Franken und werden über die Umsetzungsvereinbarung zwischen der Zentralbahn und dem Bundesamt für Verkehr im Rahmen des Ausbauschritts AS2025 finanziert.