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Stansstad Werkstatt

Ausbau Werkstatt Stansstad.

Die Ansprüche an die Verfügbarkeit der Fahrzeuge sowie der Kostendruck steigen kontinuierlich an. Um dieser Entwicklung Stand zu halten, hat die Zentralbahn auf die modulare Revision des Rollmaterials umgestellt.

Zur Durchführung der modularen Revision werden mehr Gleise mit einem grossen Gleisabstand benötigt. Daher wird die heutige Werkstatt in Stansstad auf dem Gelände der Zentralbahn mit einer neuen Halle erweitert.

Früher bestand das Rollmaterial der Zentralbahn aus Loks und Einzelwagen. Diese hat man mit einer durchschnittlichen Standzeit von 6 bis 8 Wochen komplett revidiert. Es wurde alles zerlegt, gereinigt, defekte Teile ausgewechselt und wieder zusammengebaut.

Die in den letzten Jahren kontinuierliche Steigerung der Produktivität, führten bei den Triebzügen zu einer deutlichen Steigerung der Kilometer-Leistungen. Dies konnte nur durch eine deutliche Verbesserung der Verfügbarkeit umgesetzt werden kann. 

Das bedeutet, dass die Fahrzeuge trotz umfangreicheren Arbeiten in kürzerer Zeit instandgehalten werden müssen. Um das zu erreichen, hat die Zentralbahn auf die modulare Revision umgestellt. Diese Revisionsmethode der Fahrzeuge ermöglicht, statt der Reparatur von Schäden direkt am Fahrzeug, den Tausch von einzelnen Komponenten. Dadurch wird die Standzeit der Fahrzeuge um ein Vielfaches verkürzt. 

Innerhalb eines halben Tages werden Störungen, präventive Instandhaltungen und modulare Revisionspakete abgearbeitet. Das ist allerdings nur in einer Halle mit genügend Platz zwischen den Zügen respektive Gleisen möglich. Diese Anforderungen zur Durchführung der modularen Revision werden durch die bestehenden Gleise in der Werkstatt weder in deren Abmessungen noch in deren Anzahl erfüllt. Aus diesem Grund wird die heutige Halle auf der Nordseite des Geländes der Zentralbahn mit einer neuen Werkstatt zur Instandhaltung erweitert.