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Unternehmen Zentralbahn

Unternehmen Zentralbahn

Die zb Zentralbahn AG ist eine eigenständige Tochtergesellschaft der SBB (66%) des BAV (16,1%), Kanton Nidwalden (11,8%), Kanton Obwalden (5,0%), der Gemeinde Engelberg (1,0%) und wenigen Weiteren (0,1%).

Die Zentralbahn, die Freizeitbahn der SBB, ist auf ihrem Streckennetz zwischen Luzern–Engelberg bzw. Luzern–Interlaken unterwegs und erschliesst somit das touristisch attraktive Dreieck Luzern, Engelberg-Titlis und Interlaken. Gleichzeitig stellt sie das Pendlerangebot in der prosperierenden Region sicher. Eine Bahngesellschaft, welche sich dynamisch und zügig entwickelt und in welche mit viel Vertrauen investiert wird.

Die Zentralbahn ist aber auch der grösste Arbeitgeber im öffentlichen Verkehr in der Region. Viele Berufsgattungen werden einerseits angeboten aber auch ausgebildet. Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Gut einer Unternehmung.

Die Zentralbahn besitzt ein gut ausgebautes Infrastrukturnetz und auch einen breiten Mix an Rollmaterial. In Letzterem wird zurzeit stark investiert, denn das junge Unternehmen beschafft sich für nicht weniger als 141 Mio Franken neues Rollmaterial über den Brünig.

Die Zentralbahn wurde für ihr Schaffen schon mehrfach ausgezeichnet. Sei es mit dem Qualitäts-Gütesiegel der Stufe III vom Schweizer Tourismusverband, sei es bei der ISO-Zertifizierung nach 9001:2008 oder sei es mit dem Behindertenpreis von Pro Infirmis.

Geschäftssitz.

zb Zentralbahn AG
Bahnhofstrasse 23
Postfach
6362 Stansstad

Tel: 058 668 80 00
Fax: 058 668 80 01
Email

  • Der Verwaltungsrat der Zentralbahn.

    Sie gleisen die Strategien für die Zukunft auf: Der Verwaltungsrat der Zentralbahn (v.l.n.r.):

    VR Zentralbahn

    • Fredy Summermatter, Verwaltungsratssekretär
    • Peter Flück, Brienz, Vertreter Bund
    • Paul Blumenthal, Wünnewil, Vertreter SBB
    • Benno Bucher, Bern, Vertreter SBB
    • Toni Häne, Verwaltungsrats-Präsident
    • Alfred Bossard, Stans, Vertreter Kanton Nidwalden
    • Hans Wallimann, Vizepräsident, Giswil, Vertreter Kanton Obwalden
    • Hans-Jürg Spillmann, Schliern, Vertreter SBB

    Die Geschäftsleitung der Zentralbahn.

    Sie bringen das Tagesgeschäft gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden-Teams zügig voran und stellen entsprechend die Weichen (v.l.n.r.):

    GL Zentralbahn

    • Gunthard Orglmeister, Leiter Infrastruktur E-Mail
    • Gerhard Züger, Leiter Produktion und Rollmaterial E-Mail
    • Andrea Felix, Leiterin Finanzen E-Mail
    • Michael Schürch, Geschäftsführer E-Mail
    • Ivan Buck, Leiter Marketing und Verkauf, Stv. Geschäftsführer E-Mail 
    • Andreas Piattini, Leiter Human Resources E-Mail 

     

  • Organigramm Geschäftsleitung

    Organigramm Geschäftsleitung

  • Die Zentralbahn kann ihre Vision, Mission und den Geschäftsauftrag nur zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitenden erfolgreich erfüllen. Die Personalpolitik ist deshalb auf die Unternehmensstrategie ausgerichtet. Das Erreichen der Unternehmensziele bedarf einer Unternehmenskultur, die das Innovationspotenzial der Mitarbeitenden voll ausschöpft und das kundenorientierte Denken und Handeln im Zentrum sieht.

    Die Personalpolitik bildet die Grundlage aller Aktivitäten im HR-Management und spiegelt die Kernwerte und Führungsgrundsätze der Zentralbahn. Gleichzeitig formuliert sie die Erwartungen der Arbeitgeberin an ihre Mitarbeitenden.

    Die Kernwerte der Zentralbahn.

    • professionell (sicher - verlässlich - kompetent)
    • gemeinsam (offen - respektvoll - lösungsorientiert)
    • wirkungsvoll (engagiert – erfolgreich – nachhaltig)
    • überraschend (clever – mutig – charmant)

    Führungsgrundsätze der Zentralbahn.

    • Ich schaffe Orientierung. (zielorientiert – vorbildlich - verständlich)
    • Ich handle unternehmerisch. (konstruktiv/kritisch – kundenorientiert - vernetzt)
    • Ich schenke Wertschätzung. (fair – authentisch - fördernd)
  • Die Zentralbahn ist auf ihrem Streckennetz zwischen Luzern-Engelberg und Luzern-Interlaken unterwegs. Sie bringt PendlerInnen zur Arbeit oder Ausbildung, die Touristen zu den unzähligen Sehenswürdigkeiten und die BewohnerInnen im Einzugsgebiet zu den verschiedenen Events.

    Aus Zwei wird Eins.

    Die Zentralbahn ist ein junges Unternehmen, schaut aber auf eine lange und bewegende Bahnzeit zurück: Die Brünigbahn und die Luzern-Stans-Engelberg- Bahn (LSE) waren beide jahrzehntelang für den reibungslosen Bahnverkehr zwischen Luzern-Interlaken und Luzern-Engelberg zuständig. Per 1. Januar 2005 fusionierten diese beiden Bahnen zur neuen Zentralbahn.

    10 Jahre Zentralbahn.

    Am 1. Januar 2005 hiess es: «Auf in ein neues Bahnzeitalter». Vor 10 Jahren fusionierten die damalige SBB-Brünigbahn und die Luzern-Stans-Engelberg Bahn zur zb Zentralbahn AG. Im Jahr 2015 ist die junge Bahnunternehmung mit einer langen Geschichte bereits 10-jährig. Und während diesen zehn Jahren ist fast kein Stein auf dem anderen geblieben. Eine rasante Geschichte, welche allerdings noch lange nicht fertig ist.

    Die Brünigbahn vor 1900.

    Die ersten Züge der Jura-Bern-Luzern-Bahn fuhren 1888 zwischen Alpnachstad und Brienz. Eine zweiachsige Dampflokomotive zog damals drei leichte Personenwagen über den Brünig. Die sechs täglich verkehrenden Züge boten je 90 Reisenden Platz. Die Fahrgäste benutzten zu dieser Zeit ein Dampfschiff von Luzern bis Alpnachstad. Um nach Interlaken zu gelangen, mussten sie in Brienz erneut auf das Schiff umsteigen. Es ist verständlich, dass so die Reisezeit zwischen Luzern und Interlaken rund sechs Stunden betrug. Eine erste Verkürzung der Reisezeit ergab sich 1889 auf der Strecke von Luzern nach Alpnachstad durch die Eröffnung des Loppertunnels.

    Die Brünigbahn nach 1900.

    Bereits 1890 wurde das junge Unternehmen Teil der Jura-Simplon-Luzern-Bahn und 1903 Bestandteil der Schweizerischen Bundes-bahnen (SBB). Die Brünigbahn blieb die einzige Meterspurbahn der SBB. Die Zahnstangenabschnitte, mit deren Hilfe Steigungen bis zu 120 ‰ überwunden werden, machen die ehemalige Brünigbahn auch heute noch zu einem Exoten und Juwel. 1916 konnte endlich die verbliebene Lücke zwischen Brienz und Interlaken geschlossen werden. Dank der durchgehenden Bahnverbindung wurde die Reisezeit um rund 50% auf drei Stunden verkürzt und die Anzahl täglicher Züge auf 10 erhöht.

    Die Luzern-Stans-Engelberg-Bahn (LSE) vor 1964.

    Die erste Bahnverbindung von Luzern nach Engelberg begann 1898 in Stansstad mit der Stansstad-Engelberg Bahn StEB. Damals mussten die Fahrgäste aus der Leuchtenstadt mit dem Schiff den See überqueren und anschliessend in die elektrische Bahn umsteigen. Die Züge schlängelten sich durch das Engelbergertal, stetig steigend. Die Stromversorgung der Bahn leistete das Kraftwerk Obermatt. Von da stieg die Strecke auch massiv an. Um die Steilrampe zu bewältigen war die Bahn mit dem Zahnstangensystem „Riggenbach“ versehen. Die 246 ‰ Rampe bewältigten die kurzen Züge mit der Hilfe einer Schublok. Die in den 50er Jahren stark sanierungsbedürftige StEB stand vor dem Konkurs. Mit Hilfe von Bund und Kantonen wurde das Projekt LSE realisiert und die StEB eingestellt.

    Die LSE nach 1964.

    Mit der Eröffnung der Luzern-Stans-Engelberg Bahn (LSE) am 19.12.1964 begann eine neue Bahnära nach Engelberg: Die Züge fuhren nun direkt von Luzern nach Engelberg. Mit einem finanziellen Aufwand von 21 Millionen Franken wurden neue Pendelzüge und moderne Aufnahmegebäude errichtet und die Streckenführung teilweise begradigt. Die Seeenge bei Stansstad wurde mit einer neuen Brücke bezwungen und durch den neuen Loppertunnel erhielt der Kanton Nidwalden Anschluss ans SBB-Brünig Netz. Neben der Umstellung des Stromsystems gab es eine technische Neuheit: Die LSE-Triebwagen konnten nun ohne Hilfe einer Schublok die Steilrampe nach Engelberg befahren. Längere und komfortablere Züge steigerten die Kapazität und verkürzten die Reisezeiten auf 1 Stunde.

  • Zug
    Tunnels
    Ertrag
    Aufwand
    Kunden